Welches Board ist für mich geeignet?

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Die Wahl des Boards

Generell gilt:

  • Je schmäler das Board, umso schneller aber kippeliger ist es.
  • je breiter das Board umso stabiler liegt es im Wasser
  • je länger es ist umso höher ist sein Geschwindigkeitspotential.
  • 4″ dicke Boards sind eher für leichtere Paddler (bis ca. 75 kg) und bis etwa 11 Fuß geeignet, darüber sollten 6″ dicke Boards gewählt werden.
  • Touren und Raceboards bei denen der Focus auf guten Geradeauslauf liegt, sind eher flach (Unterwasserschiff)
  • liegt der Schwerpunkt auf einer guten Wendigkeit, sind Heck (Tail) und Front (Nose) mehr “aufgebogen” (Rocker).

Die untenstehende Tabelle bietet grobe Anhaltspunkte zu Board Abmessungen in Relation zum Gewicht des Paddlers:

FLACHWASSER UND LEICHTE WELLEKÖRPERGEWICHT
V
VOLUMENBREITE
LÄNGE
BIS 60 KG> 170 Liter75 cm280 – 310 cm
BIS 70 KG> 200 Liter75-80 cm290– 320 cm
BIS 80 KG> 250 Liter> 80 cm300 – 340 cm
ÜBER 85 KG> 300 Liter> 80 cm320 – 370 cm
TOURING & CRUISEKÖRPERGEWICHTVOLUMENBREITELÄNGE
BIS 60 KG> 200 Liter75-78 cm300 – 340 cm
BIS 70 KG> 240 Liter78-80 cm300 – 340 cm
BIS 80 KG> 280 Liter80-82 cm340 – 370 cm
ÜBER 90 KG> 320 Liter82-87 cm340- 370 cm

SHARK i-SUP  Boards von links nach rechts:

  1. SAS 280: Kinder und leichte Paddler bis 65 kg
  2. SAW 300: Wellenboard bis ca. 85 kg
  3. SCR 320: Leichtes Allroundboard bis ca. 80 kg
  4. SAR 305/335: Allroundboards bis ca. 85/100 kg
  5. STW 381: schnellesTourenboard mit Zuladung bis 180 kg
  6. STW320: leichtes Tourenboard mit Zuladung bis100 kg
  7. SRW 381: Junior Raceboard bis 80 kg
  8. SRW 426: Profi Raceboards bis 95 kg

 Weitere SHARK i-SUP Boards:

  1. YOGA SUP
  2. Whale BIG i-SUP für bis zu 10 Personen
  3. River i-SUP 9´6″ speziell für Fluss und Wildwasser

Kriterien für die Bordwahl (Touring, Race)

»Länge läuft!« – diese Binsenweisheit im Kanusport kann ich eins zu eins für das SUP-Paddeln übernehmen. Für ein sportliches Fahren ist ein Board mit mindestens 12,6 Feet Länge zu empfehlen, für den Wettkampfsport eher noch ein 14er Board. Begründung: Die meisten Rennen, wie die German SUP Challenge, haben als Obergrenze das 14-Feet- Board festgelegt, andere Rennen werden in der Open Class gefahren, in der die Materialwahl auch in puncto Länge unbegrenzt ist. Die Breite ist natürlich auch zu beachten.

Physikalisch gesehen ist die perfekte »Bespülung« des Boards (sozusagen die vom Wasser benetzte Boardoberfläche) folgende: Es sollte in der Länge so lang und gleichmäßig wie möglich bespült werden, in der Breite so wenig wie möglich. Zu diesem Grundsatz muss jeder Fahrer anhand seines Balancevermögens nun das richtige Board finden. Aber bedenke: Umso schmaler ein Board ist und dadurch umso weniger Wasserwiderstand es aufweist, desto instabiler (kippliger) ist es. D. h., es nützt einem Fahrer wenig, wenn er die meiste Energie dazu verwenden muss, nicht reinzufallen, anstatt diese Energie in sein Vorwärtskommen investieren zu können.Auch muss man bedenken, wo man mit diesen Boards fahren will. Für die wellige See sind Open-Ocean-Boards vorgesehen. Sie sind meist etwas breiter, um die schwierigeren Bedingungen in den Wellen aufzufangen, und mit einem Shape versehen, das es ermöglicht, die Wellen abzusurfen. Für Flachwasser-Rennen gibt es die schärfsten und Balance-intensivsten Boards.

DIE WAHL DES PADDELS

Biomechanisch gesehen ziehe ich beim SUP nicht das Paddel am Board vorbei, sondern setze vorn mein Paddel ein, das Paddelblatt »greift« das Wasser und ich ziehe meine Hufte bzw. mein Board an dem eingesetzten Paddel vorbei.Das Paddel verändert also seinen Standort bei dem komplexen Bewegungsablauf des Paddelzugs nicht. Daraus ergeben sich folgende Punkte:

Ein sehr verbreiteter Fehler bei vielen ambitionierten Fahrern ist die Wahl eines a) zu langen Paddels und b) eines zu großen Paddelblatts.

Länge des Paddels:

Umso länger das Paddel, desto mehr Hebelwirkung habe ich, um meine Kraft auf das Wasser über das Paddel zu übertragen. Aber irgendwann kippt natürlich das Verhältnis, vor allem mit zunehmender Dauer des Fahrens werden die Kräfte, die auf den Paddelzug und dadurch auf die Muskulatur wirken, so stark, dass der Fahrer schneller ermüdet und/oder dies durch Abfälschen im Bewegungsablauf auffangen will. Dadurch kann es zu Sportverletzungen im Schulter- und Wirbelsäulenbereich kommen.

Größe des Paddelblatts:

Ähnliches gilt fur die Größe des Paddelblattes. Umso größer das Blatt, desto mehr Druck kann ich beim Paddelzug erzeugen. Aber auch hier kippt das Verhältnis schnell mit dem Ergebnis, dass der Sportler schnell muskulär ermüdet, obwohl er Herz/Kreislauf-mäßig sein Leistungsvermögen lange noch nicht ausgereizt hätte, und/oder es wieder zum Abfälschen der Bewegungsabläufe kommen wird. Ich empfehle: Umso länger die zu fahrende Strecke im Wettkampf oder im Training, desto kürzer die Paddellänge (also der Schaft) und desto kleiner das Blatt. Da man sich wohl nicht zig verschiedene Paddel für alle Gelegenheit zulegen will, hier exemplarisch ein paar Produktbeispiele mit Varioschaft, die es mir ermöglichen, die Paddellänge anzupassen: Fanatic Comfort, Naish Adjustable Alloy, Tabou Alu SUP-Paddel. Bei der Blattgröße würde ich immer zu der kleinsten bestellbaren Blattgröße greifen, aber das findet man am besten selbst heraus. Also vor dem Kauf: testen, testen und nochmals testen!

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